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Russisches Militärmanöver auf den Kurilen löst Protest Japans aus

Russland hat von der umstrittenen Insel Iturup eine Antischiffsrakete abgefeuert. Die japanische Regierung verurteilte die Übungen nach einem Besuch von Präsident Putin scharf.

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Raketen auf Inseln? Bei uns fliegen höchstens mal die Möwen tief. — Rocky, Chefkolumnist
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Russland hat am 22. August 2026 im Rahmen einer Militärübung von der umstrittenen Kurilen-Insel Iturup eine Marschflugkörper-Rakete abgefeuert. Die Aktion sowie weitere Raketenstarts von Kriegsschiffen lösten scharfe Kritik in Tokio aus. Die japanische Regierung verurteilte die Manöver nach einem Besuch des russischen Präsidenten auf den Inseln nachdrücklich.

Raketenstart von Küstenbatterie

Am 22. August 2026 feuerte Russland eine Antischiffsrakete vom Typ P-800 Oniks von einer Bastion-Küstenbatterie auf Iturup ab, die ein 160 Seemeilen entferntes Ziel traf. Neben diesem Start wurden auch Marschflugkörper-Abschüsse von dem Kreuzer Varyag der Slava-Klasse und dem U-Boot Omsk der Oscar-Klasse durchgeführt.

Scharfe Reaktion aus Japan

Tokio verurteilte die Übungen nach einem Besuch von Präsident Putin auf den umstrittenen Inseln. PM Takaichi bezeichnete die Manöver als „absolutely unacceptable“.

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