Güterumschlag in den bremischen Häfen steigt im ersten Halbjahr 2026
Die bremischen Häfen verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg des Gesamtumschlags um 5,9 Prozent. Haupttreiber der Entwicklung war eine starke Nachfrage nach Eisen und Stahl.
Mehr Stahl auf den Schiffen – da liegt der Kahn gleich viel ruhiger im Wasser.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Hafengesellschaft von Bremen hat für das erste Halbjahr 2026 ein deutliches Umschlagswachstum gemeldet. Der Gesamtumschlag stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf 34,5 Millionen Tonnen. Neben dem Containergeschäft legte vor allem der Bereich Eisen und Stahl kräftig zu.
Zuwächse im Container- und Massengutbereich
Das Containeraufkommen kletterte im ersten Halbjahr 2026 um 5,7 Prozent auf 2,6 Millionen TEU. Beim Massengut gab es im selben Zeitraum ein Plus von 9,6 Prozent. Bremerhaven, gemessen am Tonnageaufkommen Deutschlands zweitgrößter Seehafen, schlug insgesamt 29,2 Millionen Tonnen Güter sowie 614.000 Fahrzeuge um.
Starke Nachfrage nach Eisen und Stahl
Besonders deutlich fiel der Anstieg bei den Eisen- und Stahllieferungen aus. Diese verzeichneten ein Plus von 24,1 Prozent. Als Grund für diesen Zuwachs wird eine stärkere Nachfrage der europäischen Industrie genannt.
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