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Ukraine meldet 52 getroffene Zivilschiffe bei Angriffen im Schwarzen Meer

Nach Angaben des ukrainischen Infrastrukturministeriums wurden zwischen Anfang Juli und Mitte August 52 zivile Wasserfahrzeuge im Schwarzen Meer getroffen. Seit Februar 2022 gab es hunderte beschädigte Schiffe und zahlreiche Opfer.

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Das ukrainische Infrastrukturministerium hat am 21. August mitgeteilt, dass zwischen dem 1. Juli und dem 15. August 52 zivile Schiffe im Zuge verstärkter Angriffe auf den ukrainischen Seekorridor getroffen wurden. Bei den Attacken gab es mehrere Tote und Verletzte sowie erhebliche Schäden an der Infrastruktur. Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation schätzt die Lage als Bedrohung für die globale Schifffahrt ein.

Unter den angegriffenen Wasserfahrzeugen befindet sich der Massengutfrachter Golden Leo, der am 26. Juli in der Nähe von Tschornomorsk sank, nachdem neun Besatzungsmitglieder und ein Lotse getötet worden waren. Darüber hinaus wurden die Schiffe Aida und Atlas Bey in Piwdennyj und Odesa getroffen.

Bisheriges Ausmaß der Angriffe

Seit Februar 2022 verzeichnet Kiew insgesamt 262 getroffene Handelsschiffe sowie 1.090 beschädigte Objekte der Hafeninfrastruktur. Im selben Zeitraum wurden 329 Menschen getötet oder verletzt.

Reaktion der Schifffahrts-Organisation

Der Generalsekretär der IMO bezeichnete die Eskalation der Angriffe als eine Bedrohung für Seeleute und für die globalen Lieferketten.

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