Iran gestattet irakischen Öltankern Passage durch Straße von Hormus
Nach wiederholten Bitten aus Bagdad erlaubt der Iran irakischen Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Der Schiffsverkehr in der Region bleibt jedoch wegen fortgesetzter Angriffe stark beeinträchtigt.
Der Iran hat irakischen Öltankern nach wiederholten Aufforderungen aus Bagdad die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestattet. Dies berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am 22. August. Trotz dieser Freigabe liegt der Schiffsverkehr in der Meeresstraße wegen anhaltender Angriffe weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau.
Komplizierte Verhandlungen über Durchfahrt
Irakischer Präsident Nizar Amedi erklärte, dass der Iran die Passage von Schiffen mit irakischem Öl in den vergangenen Tagen erleichtert habe. Gleichzeitig bezeichnete er die Verhandlungen als kompliziert. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bleibt angesichts der anhaltenden Angriffe auf die Schifffahrt weit unter dem Niveau vor dem Krieg.
Umleitung der Frachten
Der Irak, der einst rund 4 Millionen Barrel pro Tag exportierte, leitet seine Frachten mittlerweile über Ceyhan, Baniyas und Aqaba um.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.