Bundeswehr tauft erste unbemannte Aufklärungsdrohne „Seetaube“ in Kiel
Die Bundeswehr hat in Kiel ihr erstes unbemanntes Überwasserschiff zur maritimen Aufklärung getauft. Das rund sechs Meter lange Fahrzeug soll künftig allein operierenden Schiffen bei der Signalortung helfen.
Eine Taube auf See? Hauptsache, sie schnappt mir nicht die Krabben weg.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Bundeswehr hat am 21. August in Kiel ihr erstes unbemanntes Überwasserschiff zur maritimen Aufklärung auf den Namen „Seetaube“ getauft. Das rund sechs Meter lange Fahrzeug wurde vom Cyber Innovation Hub der Bundeswehr zusammen mit dem Zentrum für Digitalisierung entwickelt. Es navigiert autonom, wobei weiterhin ein Bediener eingebunden ist.
Ausstattung und Einsatzzweck
Das Fahrzeug ist mit seestabilisierten Kameras, Radar und Sensoren ausgestattet. Die „Seetaube“ soll einzeln operierenden Schiffen dabei helfen, Signale durch Kreuzpeilung genau zu lokalisieren.
Bedeutung des Namens und weitere Schritte
Der Name steht als Abkürzung für Taktische Aufklärungs- und Beobachtungs-Einheit. Nach der Taufe schließen sich das Training der Besatzung sowie Erprobungen auf See an.
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