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Schiffsversicherer streichen Schutz für Kriegsrisiken im Roten Meer

Mehrere internationale Schiffsversicherer kündigen vor dem Hintergrund erneuter Huthi-Angriffe den Schutz für Kriegsrisiken in Teilen des Roten Meeres und des Indischen Ozeans. Die Maßnahmen treten größtenteils ab dem 16. August in Kraft.

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Aufgrund einer erneuten Kampagne der Huthi gegen die Handelsschifffahrt streichen mehrere internationale Schiffsversicherer Teile ihres Versicherungsschutzes für Kriegsrisiken. Die Maßnahme betrifft ein weitläufiges Gebiet im Roten Meer, im Golf von Aden sowie im westlichen Indischen Ozean. Die meisten dieser Änderungen treten ab dem 16. August in Kraft.

Ausschlusszone umfasst strategische Seewege

NorthStandard, UK P&I Club, The Swedish Club, London P&I und weitere Mitglieder der International Group haben entsprechende Mitteilungen zur Kündigung bestimmter Kriegsabdeckungen herausgegeben. Die ausgeschlossene Zone verläuft südlich des Breitengrads 25 Grad 30 Minuten Nord im Roten Meer, führt durch den Golf von Aden und reicht tief in den westlichen Indischen Ozean. Sie deckt ausdrücklich das Verkehrstrennungsgebiet Bab el-Mandeb und einen Großteil der Küste Saudi-Arabiens am Roten Meer ab.

Fokus auf kommerzielle Zusatzabdeckungen

Der Rückzug folgt auf die erneute Kampagne der Huthi gegen die Handelsschifffahrt. Die Maßnahme trifft hauptsächlich kommerziell rückversicherte Zusatzabdeckungen für Kriegsrisiken und nicht die gegenseitige P&I-Kerndeckung.

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