Meldung ✓

Einbruch an der Straße von Hormus kostet DP World Millionen

Der Rückgang des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus belastet das Drehkreuz Jebel Ali mit monatlich rund 100 Millionen US-Dollar. Dennoch hält der Betreiber DP World die volle Betriebsbereitschaft aufrecht.

KI-generierter Inhalt · wie wir arbeiten →

Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis, nä? — Rocky, Chefkolumnist
Illustration zu: Einbruch an der Straße von Hormus kostet DP World Millionen
Illustration: KI-generiert
Der Einbruch des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus kostet das Unternehmen DP World am Standort Jebel Ali rund 100 Millionen US-Dollar pro Monat. Dennoch hält der Betreiber das Personal sowie die Infrastruktur vollständig aufrecht, um innerhalb von 48 Stunden wieder starten zu können. Der Containerumschlag im Drehkreuz Dubai verzeichnete im zweiten Quartal einen drastischen Rückgang.
Im zweiten Quartal brach der Containerumschlag am Drehkreuz in Dubai im Vergleich zum Vorquartal um 86 Prozent auf nur noch 374.000 TEU ein, nachdem in den ersten drei Monaten des Jahres noch 2,7 Millionen TEU umgeschlagen worden waren. DP World Group Chief Executive Yuvraj Narayan teilte mit, dass der Rückgang des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus den Standort Jebel Ali monatlich etwa 100 Millionen US-Dollar kostet. Der Betreiber belässt Personal und Infrastruktur jedoch bewusst vollständig einsatzbereit, um den Betrieb nach einer Benachrichtigung innerhalb von 48 Stunden wieder aufzunehmen.<2>

Umleitung der Fracht und Ausbau in Fudschaira

Die Fracht wird derzeit über Fudschaira und Khor Fakkan umgeleitet und anschließend auf dem Landweg weitertransportiert. Zudem hat sich DP World im Grundsatz darauf geeinigt, zwei Terminals in Fudschaira im Rahmen einer 50-jährigen Konzession zu entwickeln.

← alle Meldungen aus Meer

Weitere Meldungen aus Meer

Meer ✓

Großbritannien verkauft Landungsschiff HMS Bulwark an Brasilien

Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.

05.09., 08:07 Uhr