Südkoreanischer Konzern Hanwha bietet bis zu 1,2 Milliarden Dollar für Austal USA
Der Rüstungskonzern Hanwha hat ein unverbindliches Angebot für das US-Geschäft von Austal vorgelegt. Damit könnte das Unternehmen eine zweite große US-Werft übernehmen.
Milliarden für Werften? Solange sie keine Krabbenkutter bauen, ist mir das einerlei.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der südkoreanische Rüstungskonzern Hanwha hat ein vorläufiges, unverbindliches Angebot für das US-Geschäft des Schiffbauers Austal abgegeben. Die Offerte bewertet das Unternehmen mit 1,05 bis 1,2 Milliarden US-Dollar. Bei einem erfolgreichen Abschluss würde Hanwha neben der 2024 erworbenen ehemaligen Philly Shipyard eine zweite große US-amerikanische Werft übernehmen.
Prüfungsphase und Zugang zu Kunden
Der Vorstand von Austal hat Hanwha ein vierwöchiges Zeitfenster für die Buchprüfung gewährt. Zudem erhält der südkoreanische Konzern Zugang zu wichtigen Kunden, darunter die US Navy und die US Coast Guard. Die Werft in Mobile im US-Bundesstaat Alabama stellt Offshore Patrol Cutters sowie U-Boot-Module her.
Erwartete Verluste und behördliche Prüfungen
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Werft einen EBIT-Verlust von rund 175 Millionen US-Dollar. Grund dafür sind Altverträge über T-ATS, AFDM und LCU. Jede potenzielle Vereinbarung müsste zudem noch Prüfungen durch das CFIUS sowie Sicherheits- und Kartellrechtsprüfungen durchlaufen.
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