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Tödliche Schiffskollision in Schweden: Ermittler nehmen Lotsen ins Visier

Nach dem Zusammenstoß des Frachters Misje Verde mit einem Freizeitboot ermittelt die schwedische Staatsanwaltschaft nun auch gegen den Lotsen. Bei dem Unglück starben zwei Menschen.

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Nach der tödlichen Kollision des norwegischen Frachtschiffs Misje Verde mit einem Freizeitboot in Schweden steht nun auch der Lotse unter Verdacht. Bei dem Unfall am 28. Juli im Hakefjord kamen zwei Menschen ums Leben. Die schwedische Staatsanwaltschaft ermittelt nun sowohl gegen den Lotsen als auch gegen den bereits festgenommenen Kapitän des Schiffes.

Ermittlungen zur Unfallursache

Schwedische Staatsanwälte haben den Lotsen des norwegischen Frachters offiziell als Verdächtigen eingestuft. Den Ermittlern zufolge spielte der Lotse eine aktive Rolle auf der Brücke während des Zusammenstoßes, bei dem das Frachtschiff ein kleines Freizeitboot überrollte und dabei einen Erwachsenen sowie ein Kind tötete. Im Zentrum der Untersuchungen steht die Einhaltung der COLREG-Vorschriften zur Kollisionsverhütung. Trotz schweren Regens wurden zum Zeitpunkt des Unglücks keine Nebelsignale gegeben.

Auswertung des Voyage Data Recorders

Zur genauen Rekonstruktion des Vorfalls werden derzeit die Daten des Voyage Data Recorders ausgewertet. Die Staatsanwaltschaft hat für die Erhebung einer eventuellen Anklage eine Frist bis zum 14. August gesetzt.

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05.09., 08:07 Uhr