Großbritannien verhängt Sanktionen gegen Arctic Express und Öltanker
Das Vereinigte Königreich hat 19 neue Sanktionsmaßnahmen beschlossen. Betroffen sind ein LNG-Tanker, ein Schifffahrtsunternehmen aus Mumbai sowie fünf weitere Öltanker.
Kein Tee für diese Pötte – im britischen Hafen bleibt die Kombüse kalt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Großbritannien hat seine Sanktionen gegen Russland ausgeweitet und 19 neue Listungen vorgenommen. Betroffen sind unter anderem der Flüssiggastanker Arctic Express sowie fünf Öltanker. Für die sanktionierten Schiffe gelten weitreichende Einschränkungen und Hafenverbote im Vereinigten Königreich. Das Vereinigte Königreich hat im Rahmen seiner Sanktionsregelungen gegen Russland 19 neue Einstufungen bekannt gegeben. Angeführt werden diese Maßnahmen von dem Flüssigerdgastanker Arctic Express und dem in Mumbai ansässigen Unternehmen Frion Ship Management. Dem Schiff Arctic Express wird vorgeworfen, russisches Flüssigerdgas (LNG) in Drittländer transportiert zu haben.
Sanktionen gegen Öltanker aus verschiedenen Staaten
Zusätzlich wurden fünf Öltanker sanktioniert, die in San Marino, Barbados und Palau registriert sind. Grund für die Maßnahmen gegen diese Schiffe ist der Transport von russischem Rohöl und Erdölprodukten.
Weitreichende Konsequenzen für die Schiffe
Die betroffenen Schiffe sind ab sofort für Häfen des Vereinigten Königreichs gesperrt und können dort festgesetzt werden. Zudem stehen sie vor umfassenden Beschränkungen in den Bereichen Befrachtung, Versicherung und Besatzungsdienste.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.