Bergung der „MSC Baltic III“: Wrack wird in Neufundland an Land gezogen
Nach dem Abtransport fast aller Container hat die Bergung des gestrandeten Containerschiffs „MSC Baltic III“ in Neufundland eine neue Phase erreicht. Das Wrack wird nun für den Abwrackprozess an Land gezogen.
Die Bergungsarbeiten an dem gestrandeten Containerschiff „MSC Baltic III“ nahe Wild Cove in Neufundland haben eine entscheidende neue Phase erreicht. Seit dem 31. Juli wird das Wrack langsam an Land gezogen, um dort zerlegt zu werden. Zuvor wurden fast alle Container von Bord geholt und die Aufbauten des Schiffes demontiert. Die Bergungsarbeiten an dem Havaristen laufen bereits seit Februar 2025. Bevor das Schiff nun in Richtung Küste gezogen werden konnte, mussten umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden. Von den insgesamt 472 Containern an Bord wurden 471 erfolgreich entfernt. Zudem bauten die Arbeiter die Decksaufbauten des Schiffes ab. Das Wrack soll nun im Zuge des Anlandeziehens direkt vor Ort demontiert werden.
Umweltschutzmaßnahmen dauern an
Trotz der Fortschritte bei der Bergung bleibt die Situation für die Umwelt sensibel. An Bord der „MSC Baltic III“ befinden sich nach wie vor Rückstände von Treibstoff. Aus diesem Grund stehen Teams zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen bereit. Einsatzkräfte sind weiterhin damit beschäftigt, Teerklumpen und ölverschmutzte Trümmer entlang der Küstenlinie einzusammeln.
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