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Russische Öltanker weichen extrem weit nach Norden aus

Wegen dichten Eises in der Wilkizkistraße hat Russland einen Konvoi aus fast zwanzig sanktionierten Tankern extrem nah am Nordpol vorbeigeführt. Damit sollen Rohölexporte nach Asien beschleunigt werden.

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Na toll, bald gibt es wohl auch am Nordpol Stau im Eis. — Rocky, Chefkolumnist
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Illustration: KI-generiert
Russland hat einen beispiellosen Konvoi von fast zwanzig sanktionierten Öltankern nördlich des Sewernaja-Semlja-Archipels vorbeigeführt. Die Route verlief jenseits des 81. Breitengrades Nord und innerhalb von 500 Seemeilen um den Nordpol. Dies stellt eine der am weitesten nördlich gelegenen kommerziellen Schifffahrtsrouten dar, die jemals versucht wurden.

Ausweichroute wegen dichtem Eis

Die extreme Routenführung wurde durch schweres Eis erzwungen, das in der traditionellen Passage der Wilkizkistraße anhält. Zu dem Konvoi gehört unter anderem die Suezmax Dinasty, bei der es sich um das kommerzielle Suezmax-Schiff auf dem möglicherweise höchsten Breitengrad aller Zeiten handelt.

Export von arktischem Rohöl nach Asien

Moskau beschleunigt mit diesen Transporten die Exporte von arktischem Rohöl nach Asien. Ziel dieser Maßnahmen ist es, umkämpfte Nadelöhre im Seeverkehr zu umgehen.

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05.09., 08:07 Uhr