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Glasfaserkabel am Meeresboden können stumme Wale orten

Forschende der norwegischen NTNU haben eine Methode entwickelt, um Wale mithilfe von Unterwasser-Glasfaserkabeln aufzuspüren. Selbst wenn die Tiere keine Laute von sich geben, können sie anhand ihrer Druckwellen geortet werden.

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Lauschen am Meeresgrund – und ich dachte, die Fische schweigen aus Höflichkeit. — Rocky, Chefkolumnist
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Forschende der norwegischen NTNU haben nachgewiesen, dass Glasfaserkabel am Meeresboden vor Svalbard Wale selbst dann orten können, wenn diese stumm sind. Die Erkennung erfolgt über die Erfassung von sehr niederfrequenten Druckwellen, die die Körper der Tiere durch das Wasser treiben. Diese Technologie könnte ein wichtiges Instrument zur Überwachung von Walpopulationen und zur Vermeidung von Schiffskollisionen werden.
Die von den Walen erzeugte Druckwelle ähnelt der Bugwelle eines Schiffes. Die entsprechende Studie des Forschungsteams wurde in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.

Kalibrierung der Methode

Zur Kalibrierung der Methode nutzten die Forschenden über AIS nachverfolgte Schiffe, darunter das Kreuzfahrtschiff Le Commandant Charcot. Zudem griffen sie auf eine Gleichung aus dem Jahr 1917 von Lord Rayleigh zurück. Im Anschluss gelang es dem Team, einen Blauwal erfolgreich zu verfolgen, nachdem dieser aufgehört hatte, Laute von sich zu geben, und abgetaucht war.

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