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Saudi-arabische Supertanker meiden Bab el-Mandeb wegen Angriffsdrohungen

Sechs Großtanker der staatlichen Reederei Bahri weichen auf eine Route um Afrika aus. Grund dafür sind Drohungen der Huthis gegen Schiffe, die saudi-arabische Häfen anlaufen.

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Sechs VLCCs im Besitz der saudi-arabischen nationalen Reederei Bahri meiden die Meerenge Bab el-Mandeb und haben eine ungewöhnliche Route um Afrika eingeschlagen. Drohungen der Huthis, Schiffe beim Anlaufen saudi-arabischer Häfen im Roten Meer anzugreifen, haben die Eigentümer zu einer Neubewertung der Passage gezwungen. Die Route um das Kap verlängert die Reisezeit um mindestens zwei Wochen.

Laut Schiffstracking-Daten weichen die sechs Schiffe von der Meerenge ab. Zwei der Tanker signalisieren derzeit Gibraltar als Ziel, während vier weitere südafrikanische Häfen ansteuern.

Umleitung von Rohöl nach Ägypten

Zusätzlich zu den geänderten Routen der VLCCs leitet Saudi-Arabien auch einen Teil seines für Asien bestimmten Rohöls um. Dieses wird statt über den Hafen Yanbu nun zum ägyptischen Mittelmeerhafen Sidi Kerir transportiert.

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05.09., 08:07 Uhr