Südkoreanische Werft liefert ersten Ammoniak-Großtransporter an Maersk aus
Die Werft HD Hyundai Samho hat mit der „Jane Maersk“ den ersten von fünf bestellten Ammoniakfrachtern übergeben. Das Spezialschiff setzt auf moderne Sicherheitssysteme für den Transport des zukunftsweisenden Energieträgers.
Ammoniak statt Diesel? Hauptsache, der Kahn stinkt nicht bis nach Helgoland.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die südkoreanische Werft HD Hyundai Samho hat mit der „Jane Maersk“ ihren ersten sehr großen Ammoniakfrachter fertiggestellt und an die Reederei Maersk ausgeliefert. Es handelt sich um das erste von insgesamt fünf im November 2023 bestellten Spezialschiffen dieser Art. Der Frachter verfügt über ein Fassungsvermögen von 93.000 Kubikmetern.
Sicherheitssysteme für Ammoniak und LPG
Das neu ausgelieferte Schiff ist für den Transport von sowohl verflüssigtem Ammoniak als auch LPG ausgelegt. Da Ammoniak toxische und korrosive Eigenschaften besitzt, ist die „Jane Maersk“ mit speziell dafür entwickelten Sicherheitssystemen ausgestattet. Ammoniak gewinnt derzeit als zukünftiger kohlenstofffreier Schiffskraftstoff und als Wasserstoffträger zunehmend an Bedeutung.
Volle Auftragsbücher bei HD Hyundai Samho
Für die Werft markiert diese Ablieferung den Beginn einer größeren Serie. HD Hyundai Samho konnte in diesem Jahr bereits Aufträge für neun weitere VLACs gewinnen. Damit wächst das Auftragsbuch der Werft für diesen Schiffstyp auf insgesamt 22 Schiffe an. Der Gesamtwert dieser Aufträge beläuft sich auf rund 2,55 Milliarden US-Dollar.
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