Fincantieri meldet Rekordgewinn im ersten Halbjahr 2026
Der italienische Schiffbauer Fincantieri hat seinen Nettogewinn im ersten Halbjahr 2026 auf 102 Millionen Euro nahezu verdreifacht. Treiber des Wachstums sind insbesondere Aufträge der US-Marine.
Bei so viel Gewinn springt für die Werftarbeiter sicher auch mal ein Fischbrötchen raus.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der italienische Schiffbauer Fincantieri hat im ersten Halbjahr 2026 einen Rekord-Nettogewinn von 102 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht nahezu einer Verdreifachung des Wertes aus dem Vorjahr. Der Auftragsbestand des Unternehmens stieg um 17 Prozent auf 73,9 Milliarden Euro, wodurch Auslieferungen bis zum Jahr 2039 absehbar sind. Fincantieri hob die USA als einen zentralen Wachstumsmarkt hervor. Als wesentlicher Faktor wird ein erster Vertrag im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar für das „Landing Ship Medium“-Programm der US-Marine genannt. Der Produktionsstart für dieses Projekt wird bereits für das vierte Quartal 2026 erwartet.
Ausbau des Unterwasserbereichs
Neben dem Engagement auf dem US-amerikanischen Markt baut das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich der Unterwasserverteidigung weiter aus. Dies geschieht durch die Übernahmen der Unternehmen NextGeo, WSense, Graal Tech und Defcomm.
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Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
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