Das Joint War Committee des Londoner Schiffsversicherungsmarktes hat seine Hochrisiko-Zone im Roten Meer nach Norden hin ausgeweitet. Die neue Zone umfasst nun auch Gewässer in der Nähe saudi-arabischer Häfen, einschließlich Jizan. Diese Entscheidung folgt auf ein am 20. Juli von den Huthis verhängtes maritimes Embargo gegen Saudi-Arabien sowie Angriffe auf zwei Schiffe mit Verbindung zu Saudi-Arabien. Die Richtlinien des Joint War Committee (JWC) haben einen starken Einfluss auf die Versicherungsprämien für Kriegsrisiken in der Seefahrt. Durch die jüngsten Entwicklungen und die Angriffe auf die Schiffe mit saudi-arabischem Bezug sah sich das Komitee veranlasst, die Grenzen der Risiko-Zone neu zu definieren.
Ausschluss ägyptischer Gewässer
Ägyptische Gewässer wurden von dieser aktuellen Erweiterung der Hochrisiko-Zone ausdrücklich ausgeschlossen.
Mit dem Platzieren einer Gedenkmünze unter dem Kiel hat die Meyer Werft die Montage des zweiten Gigablocks für die „Disney Believe“ begonnen. Das mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff wird über 1.256 Kabinen bieten.
Um Investitionen und Dekarbonisierungsziele langfristig zu steuern, blickt die Schifffahrtsbranche von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Das Verfahren ermittelt notwendige Schritte für das Jahr 2050.
AIDA Cruises erweitert sein Angebot an Fernreisen ab der deutschen Ostseeküste. Die mehrwöchige Route führt von Warnemünde über Afrika bis nach Mauritius.
Der US-Energiekonzern Chevron steigt verstärkt in die Förderung im Mittelmeer ein. Geplant sind zwei Erkundungsbohrungen sowie die Aufarbeitung von Seismikdaten im Gebiet Lotus.
ConocoPhillips und Venture Global haben einen langfristigen Kaufvertrag über jährlich 1,0 Millionen Tonnen Flüssigerdgas unterzeichnet. Die Lieferungen sollen im Jahr 2030 beginnen.
Der Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation strukturiert seine Marken um. Die Schiffe Arcadia und Queen Anne wechseln in den kommenden Jahren den Betreiber.