Das Joint War Committee des Londoner Schiffsversicherungsmarktes hat seine Hochrisiko-Zone im Roten Meer nach Norden hin ausgeweitet. Die neue Zone umfasst nun auch Gewässer in der Nähe saudi-arabischer Häfen, einschließlich Jizan. Diese Entscheidung folgt auf ein am 20. Juli von den Huthis verhängtes maritimes Embargo gegen Saudi-Arabien sowie Angriffe auf zwei Schiffe mit Verbindung zu Saudi-Arabien. Die Richtlinien des Joint War Committee (JWC) haben einen starken Einfluss auf die Versicherungsprämien für Kriegsrisiken in der Seefahrt. Durch die jüngsten Entwicklungen und die Angriffe auf die Schiffe mit saudi-arabischem Bezug sah sich das Komitee veranlasst, die Grenzen der Risiko-Zone neu zu definieren.
Ausschluss ägyptischer Gewässer
Ägyptische Gewässer wurden von dieser aktuellen Erweiterung der Hochrisiko-Zone ausdrücklich ausgeschlossen.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.