Huthi-Rebellen fordern möglicherweise dauerhafte Gebühren im Roten Meer
Nach Berichten könnten die jemenitischen Huthi-Rebellen auch nach einem Ende der Feindseligkeiten Gebühren für die Durchfahrt im Roten Meer verlangen. Die Angriffe der Miliz beeinträchtigen bereits den internationalen Schiffsverkehr.
Seit dem 20. Juli haben die Huthi-Rebellen aus dem Jemen, die in Solidarität mit dem Iran handeln, bis zu vier Tanker mit Verbindungen zu Saudi-Arabien angegriffen. Diese Angriffe haben einen Rückgang des Transitvolumens durch die Meerenge Bab al-Mandab (Strait of Bab el-Mandeb) verursacht und den Tankerverkehr vom saudi-arabischen Hafen Yanbu umgeleitet.
Mögliche dauerhafte Gebührenordnung
Nach einem Bericht von Reuters, den The Maritime Executive zitiert, könnten die Rebellen versuchen, eine dauerhafte Gebührenordnung für die Schifffahrt im Roten Meer zu etablieren. Dieses Vorhaben könnte demnach auch nach dem Ende der aktuellen Feindseligkeiten fortbestehen.