Rekordtemperaturen auf den Weltmeeren im Juni gemessen
Die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Weltmeere hat im Juni einen neuen Höchstwert erreicht. Fast 40 Prozent der Ozeane sind von einer marinen Hitzewelle betroffen.
Die globalen Meeresoberflächentemperaturen haben im Juni einen neuen historischen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Meeresüberwachungsdienstes Copernicus der Europäischen Union lag die durchschnittliche Temperatur bei 20,98 Grad Celsius. Damit wurden die bisherigen Rekorde aus den Jahren 2023 und 2024 übertroffen. Nahezu 40 Prozent der weltweiten Ozeane befinden sich derzeit im Zustand einer marinen Hitzewelle. Besonders intensive Hotspots wurden dabei im Mittelmeer und im Pazifik verzeichnet.
Auswirkungen von El Niño erwartet
Die US-Klimabehörde NOAA hat offiziell ein El-Niño-Ereignis ausgerufen. Die Behörde beziffert die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines sehr starken Ereignisses bis zum Winter auf 63 Prozent. Aufgrund dieser Entwicklungen erwarten Wissenschaftler eine weitere Erwärmung der Meere. Zudem wird mit einer verstärkten Korallenbleiche sowie einem beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels gerechnet.
Mit dem Platzieren einer Gedenkmünze unter dem Kiel hat die Meyer Werft die Montage des zweiten Gigablocks für die „Disney Believe“ begonnen. Das mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff wird über 1.256 Kabinen bieten.
Um Investitionen und Dekarbonisierungsziele langfristig zu steuern, blickt die Schifffahrtsbranche von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Das Verfahren ermittelt notwendige Schritte für das Jahr 2050.
AIDA Cruises erweitert sein Angebot an Fernreisen ab der deutschen Ostseeküste. Die mehrwöchige Route führt von Warnemünde über Afrika bis nach Mauritius.
Der US-Energiekonzern Chevron steigt verstärkt in die Förderung im Mittelmeer ein. Geplant sind zwei Erkundungsbohrungen sowie die Aufarbeitung von Seismikdaten im Gebiet Lotus.
ConocoPhillips und Venture Global haben einen langfristigen Kaufvertrag über jährlich 1,0 Millionen Tonnen Flüssigerdgas unterzeichnet. Die Lieferungen sollen im Jahr 2030 beginnen.
Der Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation strukturiert seine Marken um. Die Schiffe Arcadia und Queen Anne wechseln in den kommenden Jahren den Betreiber.