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Rekordtemperaturen auf den Weltmeeren im Juni gemessen

Die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Weltmeere hat im Juni einen neuen Höchstwert erreicht. Fast 40 Prozent der Ozeane sind von einer marinen Hitzewelle betroffen.

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Die globalen Meeresoberflächentemperaturen haben im Juni einen neuen historischen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Meeresüberwachungsdienstes Copernicus der Europäischen Union lag die durchschnittliche Temperatur bei 20,98 Grad Celsius. Damit wurden die bisherigen Rekorde aus den Jahren 2023 und 2024 übertroffen.
Nahezu 40 Prozent der weltweiten Ozeane befinden sich derzeit im Zustand einer marinen Hitzewelle. Besonders intensive Hotspots wurden dabei im Mittelmeer und im Pazifik verzeichnet.

Auswirkungen von El Niño erwartet

Die US-Klimabehörde NOAA hat offiziell ein El-Niño-Ereignis ausgerufen. Die Behörde beziffert die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines sehr starken Ereignisses bis zum Winter auf 63 Prozent. Aufgrund dieser Entwicklungen erwarten Wissenschaftler eine weitere Erwärmung der Meere. Zudem wird mit einer verstärkten Korallenbleiche sowie einem beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels gerechnet.

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05.09., 08:07 Uhr