Getreideexporte stocken: Weizenpreis erreicht Höchststand seit Mai 2024
Nach eskalierenden Angriffen auf Handelsschiffe und Häfen im Schwarzen Meer sind die Weizenpreise stark gestiegen. Die Blockade wichtiger Handelswege schürt zudem Sorgen vor einer neuen Nahrungsmittelinflation.
Eskalierende russische und ukrainische Angriffe auf Handelsschiffe und Häfen im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer haben die Weizen-Futures in Chicago auf 7,09-1/2 Dollar pro Bushel getrieben. Dies ist der höchste Stand seit Mai 2024.
Eskalation beeinträchtigt Handelswege
Der Getreideverkehr durch das Asowsche Meer und die Straße von Kertsch ist praktisch zum Erliegen gekommen. Zudem haben Angriffe auf Tschornomorsk, Odessa und Piwdennyj die Getreideexportkapazität der Ukraine um etwa ein Drittel verringert.
Sorgen vor steigender Inflation
Neben Weizen sind auch die Preise für Mais, Raps und Sojabohnen gestiegen. Diese Entwicklungen schüren neue Sorgen vor einer Nahrungsmittelinflation.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.