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Studie: Marine Hitzewellen sind länger und heißer als bisher gemessen

Eine neue Untersuchung zeigt, dass anhaltende Warmwasseranomalien die Wärmebelastung für Meereslebewesen drastisch verstärken. Dadurch steigt das Risiko für Fischereien und marine Ökosysteme weitaus stärker als bisher angenommen.

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Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass marine Hitzewellen weitaus größere Auswirkungen haben als bislang durch Standardmessungen erfasst. Anhaltende Warmwasseranomalien vor und nach diesen Ereignissen erhöhen die Wärmebelastung für Meereslebewesen drastisch. Dies führt zu einer Neubewertung der Risiken für die Fischerei und die marinen Ökosysteme.

Unterschätzte Gefahr durch Warmwasserphasen

Die in der Fachzeitschrift „Communications Earth & Environment“ veröffentlichte Studie legt dar, dass die Berücksichtigung dieser einrahmenden Warmwasserphasen eine längere und heißere Realität offenbart, als es herkömmliche Metriken für Hitzewellen erfassen.

Durch diese genauere Betrachtung der anhaltenden Anomalien vor und nach den eigentlichen Hitzewellen erhöht sich das bewertete Risiko für die Fischerei sowie für die gesamten ozeanischen Ökosysteme deutlich.

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