Eisverlust der Antarktis bis Mitte des Jahrhunderts präzise vorhersagbar
Eine neue Studie im Fachjournal Nature zeigt, dass Prognosen zum antarktischen Eisverlust für die nächsten 30 bis 50 Jahre verlässlich sind. Für die Zeit danach bis zum Jahr 2100 steigen jedoch die Unsicherheiten.
Der Eisverlust in der Antarktis lässt sich bis zur Mitte des Jahrhunderts verlässlich vorhersagen. Dies zeigt eine neue Studie, die im Fachjournal Nature veröffentlicht wurde. Für die Zeitplanung im Küstenschutz bieten die Modelle damit eine verlässliche Grundlage für die kommenden 30 bis 50 Jahre. Die Untersuchung leitete Studienleiterin Dr. Felicity McCormack von der Monash University und dem Programm Securing Antarctica's Environmental Future. Das Team untersuchte, wie weit im Voraus der antarktische Eisverlust über eine Reihe von Eisschild-Modellprojektionen vorhergesagt werden kann.
Sicherheit für den Küstenschutz
Die Ergebnisse zeigen, dass der Eisverlust bis etwa zur Mitte des Jahrhunderts stark und konsistent vorhersagbar bleibt. Modelle, die die aktuell beobachteten Verlustraten abbilden, sind daher für Projektionen von 30 bis 50 Jahren vertrauenswürdig. Diese Daten können für die Küstenplanung genutzt werden.
Unsicherheiten bis zum Jahr 2100
Gegen Ende des Jahrhunderts nimmt die Vorhersagbarkeit jedoch ab. Bis zum Jahr 2100 werden Prozesse wie der unkontrollierte Rückzug von Eis, das auf dem Felsbett unterhalb des Meeresspiegels aufliegt, wahrscheinlicher. Nach Schätzungen des IPCC könnten die Meeresspiegel unter Szenarien mit hohen Emissionen bis zum Jahr 2100 um mehr als zwei Meter ansteigen, falls große Teile des Eisschildes kollabieren.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.