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Anhaltende Verzögerungen an nordeuropäischen Großhäfen

Die großen Seehäfen in Nordeuropa kämpfen weiterhin mit Überlastungen. Vor allem in Rotterdam und Hamburg müssen Schiffe mit spürbaren Wartezeiten rechnen.

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Warten im Hafen? Da bleibt wenigstens genug Zeit für eine ordentliche Tasse Tee. — Rocky, Chefkolumnist
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Die großen nordeuropäischen Häfen sind in der Woche vom 15. bis zum 21. Juli weiterhin stark belastet gewesen. Insbesondere in Rotterdam und Hamburg kam es zu spürbaren Wartezeiten für Schiffe sowie zu logistischen Engpässen. Auch in Antwerpen hält die Bewältigung von Rückständen an.

In Rotterdam betrug die durchschnittliche Wartezeit für Schiffe rund 1,7 Tage. Zudem war dort eine hohe Dichte auf den Lagerflächen zu verzeichnen. Hamburg meldete eine durchschnittliche Wartezeit von etwa 1,2 Tagen.

Engpässe im Schienennetz und in Antwerpen

Als Gründe für die Verzögerungen in Hamburg wurden Einschränkungen bei den Schienenkapazitäten sowie der Engpass an der Kohlbrand-Brücke genannt.

Der Hafen in Antwerpen war unterdessen weiterhin damit beschäftigt, einen aufgelaufenen Rückstau an Schiffen und Containern abzuarbeiten.

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