Globale Meeresoberflächen erreichen im Juni neue Rekordtemperaturen
Die durchschnittlichen Temperaturen der Meeresoberflächen haben im Juni einen neuen Höchstwert erreicht. Ein sich entwickelndes El-Niño-Phänomen droht die Temperaturen und das Risiko für Korallenbleichen weiter zu erhöhen.
Die globalen Meeresoberflächentemperaturen haben im Juni einen neuen Rekordwert erreicht. Nach Angaben des europäischen Copernicus-Dienstes betrug die durchschnittliche Temperatur an der Oberfläche 20,98 Grad Celsius. Damit wurden die bisherigen Rekorde aus den Jahren 2023 und 2024 übertroffen.
Hitzewellen in den weltweiten Ozeanen
Marine Hitzewellen betrafen rund 82 Prozent der weltweiten Ozeane. Auch das Mittelmeer verzeichnete mit 24,3 Grad Celsius einen neuen Temperaturrekord für den Monat Juni. Dies geht aus dem Bericht des Copernicus-Dienstes hervor.
Einfluss von El Niño
Es wird erwartet, dass ein sich entwickelnder El Niño die Temperaturen sowie das Risiko für Korallenbleichen noch weiter in die Höhe treiben wird.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.