Die Europäische Union hat einen weiteren Tanker kontrolliert, der mit der russischen Schattenflotte in Verbindung steht. Brüssel weitet damit den Einsatz von Seestreitkräften aus, um den sanktionierten Ölhandel zu überwachen. Dies ist Teil eines verschärften Vorgehens gegen alternde Schiffe mit undurchsichtigen Eigentumsverhältnissen. Diese Schiffe umgehen die westlichen Preisobergrenzen und stellen zudem Sicherheits- und Umweltrisiken dar.
Sicherheitslage im Roten Meer verschärft sich
Gleichzeitig hat die EU-Marinemission im Roten Meer ihre Bedrohungsbeurteilung für das nördliche Rote Meer angehoben. Grund dafür ist die Ausweitung der Houthi-Operationen.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.