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Sauerstoffmangel in Gewässern weltweit nimmt drastisch zu

Eine neue Studie warnt vor einem rasanten Sauerstoffverlust in Ozeanen, Seen und Flüssen. Die Erwärmung und Nährstoffverschmutzung gefährden das marine Leben massiv.

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Eine neue Studie warnt vor einem rasanten Verlust von Sauerstoff in den weltweiten Ozeanen, Seen und Flüssen. Diese Entwicklung bewegt den Planeten auf einen unsicheren Zustand zu und bedroht die marinen Lebensräume drastisch.

Besonders obere Wasserschichten betroffen

Die von der Scripps Institution of Oceanography der UC San Diego geleitete Untersuchung zeigt, dass der durchschnittliche Sauerstoffgehalt in den globalen Ozeanen in den vergangenen 50 Jahren um etwa zwei Prozent gesunken ist. Besonders stark ist dieser Rückgang in den oberen 1.000 Metern des Wassers, wo das marine Leben am reichsten ist.

Ursachen und Folgen für das Ökosystem

Als Haupttreiber für den Sauerstoffverlust gelten die globale Erwärmung, die Verschmutzung durch Nährstoffe sowie veränderte Wasserzirkulationen. Diese Deoxygenierung bedroht die gesamten Nahrungsketten im Wasser, angefangen beim Plankton bis hin zu Haien. Die Wissenschaftler warnen zudem davor, dass diese Veränderungen noch innerhalb unserer Lebenszeit unumkehrbar werden könnten.

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