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Bundesverteidigungsministerium prüft Standorte für zweiten Nordsee-Marinestützpunkt

Neben Wilhelmshaven sucht das Verteidigungsministerium nach einem weiteren Hafen für die deutsche Flotte. Emden und Bremerhaven gelten dabei als Favoriten.

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Mehr Häfen für die Marine. Hauptsache, der Wind steht am Ende günstig. — Rocky, Chefkolumnist
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Das Bundesverteidigungsministerium prüft derzeit die Einrichtung eines zweiten Marinestützpunktes an der Nordsee neben dem bestehenden Standort Wilhelmshaven. Für das Vorhaben kommen insgesamt fünf Kandidaten infrage, wobei sich insbesondere zwei Städte in einer Favoritenrolle befinden. Eine endgültige Entscheidung über den neuen Hafen soll im Spätsommer 2026 getroffen werden.

Verteidigungsminister Boris Pistorius bekräftigte die Notwendigkeit eines zusätzlichen Hafens während seiner Sommerreise. Als Gründe für diesen Schritt nannte er die Abschreckung sowie die wachsende Größe der deutschen Flotte. Neben Wilhelmshaven sucht das Ministerium nach einem geeigneten Standort an der Nordseeküste.

Emden und Bremerhaven in der Favoritenrolle

Unter den insgesamt fünf potenziellen Standorten befinden sich Emden, Bremerhaven und Cuxhaven. Derzeit gelten Bremerhaven und Emden als die aussichtsreichsten Kandidaten für den neuen Stützpunkt. Eine Entscheidung des Ministeriums wird für August oder September 2026 erwartet.

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