Sanktionierte Spezialschiffe liefern Module für russisches Flüssiggas-Projekt
Trotz westlicher Sanktionen haben zwei Schwerlastschiffe wichtige Bauteile für das russische Projekt Arctic LNG 2 geliefert. Dies deutet auf eine Fortsetzung der Arbeiten an der blockierten Produktionslinie hin.
Zweieinhalb Monate Fahrt für ein paar Module? Da ist der Tee aber längst kalt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Zwei unter Sanktionen stehende Schwerlastschiffe haben wichtige Module für das russische Flüssiggas-Projekt Arctic LNG 2 geliefert. Die Schiffe erreichten die Belokamenka-Werft des Unternehmens Novatek nach einer fast zweieinhalbmonatigen Reise aus Ostchina. Dies gilt als deutliches Zeichen dafür, dass die Arbeiten an der Anlage trotz westlicher Sanktionen fortgesetzt werden könnten.
Lieferung trotz internationaler Sanktionen
Die Ankunft der beiden Spezialschiffe an der Werft von Novatek in Belokamenka folgt auf eine fast zweieinhalb Monate dauernde Reise, die in Ostchina begann. An Bord der sanktionierten Schiffe befinden sich wichtige Oberteil-Module für das russische Projekt Arctic LNG 2.
Mögliche Wiederaufnahme der Arbeiten
Diese Lieferung liefert den bislang deutlichsten Hinweis darauf, dass die Arbeiten an der seit langem stillstehenden dritten Produktionslinie des Projekts trotz der westlichen Sanktionen wieder aufgenommen werden könnten. Das Projekt Arctic LNG 2 steht im Zentrum von Maßnahmen, die darauf abzielen, die künftigen Einnahmen Moskaus aus Gasexporten zu begrenzen.
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