Kollision im Hafen von Esbjerg: Mangelnde Aufmerksamkeit verursacht Millionenschaden
Bei dem Zusammenstoß des Errichterschiffs „Brave Tern“ im dänischen Hafen Esbjerg entstand ein Schaden von über 134 Millionen Euro. Ursache war laut der Muttergesellschaft Bonheur eine mangelnde Lageerfassung der Besatzung.
Eine mangelnde Lageerfassung hat am 10. Juni zu einer schweren Schiffskollision im Hafen von Esbjerg geführt. Das Errichterschiff „Brave Tern“ stieß beim Auslaufen mit einem anderen Schiff sowie der Kaimauer zusammen, wodurch ein Sachschaden von über 134 Millionen Euro entstand. Personen wurden bei dem Vorfall nicht schwer verletzt.
Ursache und Hergang des Unfalls
Die Muttergesellschaft von Fred. Olsen Windcarrier, Bonheur, gab bekannt, dass ein Mangel an Situationsbewusstsein die Ursache für den Unfall des Errichterschiffs „Brave Tern“ war. Das Schiff kollidierte beim Verlassen des Hafens von Esbjerg mit dem Schiff „Wind Keeper“ von Cadeler sowie mit der Kaimauer. Technische Mängel an der „Brave Tern“ wurden bei den anschließenden Untersuchungen nicht festgestellt.
Enorme Sachschäden an Windkraftkomponenten
Durch den Zusammenstoß wurden neun Rotorblätter von Siemens Gamesa beschädigt. Diese Bauteile waren für den 1,1-Gigawatt-Windpark „Thor“ des Energieunternehmens RWE bestimmt. Obwohl keine schweren Verletzungen bei dem Vorfall zu beklagen waren, belaufen sich die finanziellen Folgen auf eine erhebliche Summe. Die entstandenen Kosten des Vorfalls übersteigen eine Milliarde Dänische Kronen, was umgerechnet etwa 134 Millionen Euro entspricht.
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