Globale Meeresoberflächentemperaturen erreichen neue Höchstwerte
Daten des Copernicus-Dienstes zeigen, dass die Temperaturen der Meeresoberflächen Ende Juni 2026 neue Rekorde aufgestellt haben. Wissenschaftler warnen vor weitreichenden Folgen für das Wetter und die marinen Ökosysteme.
Die globalen Meeresoberflächentemperaturen haben Ende Juni 2026 neue Rekordwerte erreicht. Die gemessenen Temperaturen übertrafen die bisherigen Höchstwerte aus den Jahren 2023 und 2024. Wissenschaftler warnen nun vor spürbaren Auswirkungen auf das weltweite Wetter und die marinen Ökosysteme. Nach Daten von Copernicus stiegen die täglichen globalen Meeresoberflächentemperaturen Ende Juni 2026 auf einen Spitzenwert von rund 21,0 Grad Celsius. Am 30. Juni erreichte die globale Anomalie der Meeresoberflächentemperatur einen Wert von +0,5 Grad Celsius. Dies stellt den höchsten jemals an diesem Datum gemessenen Wert dar.
Hitzewellen und El-Niño-Bedingungen
Besonders ausgeprägte marine Hitzewellen wurden im Mittelmeer verzeichnet. Zudem traten entlang des äquatorialen Pazifiks warme Anomalien auf, die mit den aufkommenden El-Niño-Bedingungen in Verbindung gebracht werden. Wissenschaftler warnen aufgrund dieser Entwicklungen vor Ketteneffekten für das Wetter sowie für die marinen Ökosysteme.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.