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Globale Meeresoberflächentemperaturen erreichen neue Höchstwerte

Daten des Copernicus-Dienstes zeigen, dass die Temperaturen der Meeresoberflächen Ende Juni 2026 neue Rekorde aufgestellt haben. Wissenschaftler warnen vor weitreichenden Folgen für das Wetter und die marinen Ökosysteme.

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Die globalen Meeresoberflächentemperaturen haben Ende Juni 2026 neue Rekordwerte erreicht. Die gemessenen Temperaturen übertrafen die bisherigen Höchstwerte aus den Jahren 2023 und 2024. Wissenschaftler warnen nun vor spürbaren Auswirkungen auf das weltweite Wetter und die marinen Ökosysteme.
Nach Daten von Copernicus stiegen die täglichen globalen Meeresoberflächentemperaturen Ende Juni 2026 auf einen Spitzenwert von rund 21,0 Grad Celsius. Am 30. Juni erreichte die globale Anomalie der Meeresoberflächentemperatur einen Wert von +0,5 Grad Celsius. Dies stellt den höchsten jemals an diesem Datum gemessenen Wert dar.

Hitzewellen und El-Niño-Bedingungen

Besonders ausgeprägte marine Hitzewellen wurden im Mittelmeer verzeichnet. Zudem traten entlang des äquatorialen Pazifiks warme Anomalien auf, die mit den aufkommenden El-Niño-Bedingungen in Verbindung gebracht werden. Wissenschaftler warnen aufgrund dieser Entwicklungen vor Ketteneffekten für das Wetter sowie für die marinen Ökosysteme.

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05.09., 08:07 Uhr