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Frachtschiff nach Steuerungsausfall stundenlang manövrierunfähig

Wegen eines technischen Defekts und mangelnder Einweisung der Besatzung trieb ein Frachtschiff in der Bass-Straße stundenlang ohne Steuerung. Erst nach acht Stunden konnte der Fehler behoben werden.

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Acht Stunden im Kreis fahren? Dat nennt der Seemann eine ausgiebige Hafenrundfahrt. — Rocky, Chefkolumnist
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Ein loser Verbindungsbolzen hat auf dem 44,6 Meter langen Frachtschiff Matthew Flinders III in der Bass-Straße zu einem folgenschweren Steuerungsausfall geführt. Da der Kapitän mit der funktionstüchtigen Notsteuerung nicht vertraut war, trieb das Schiff stundenlang manövrierunfähig auf See. Erst nach rund acht Stunden konnte der Defekt behoben werden.
Wie eine Untersuchung des Australian Transport Safety Bureau (ATSB) ergab, führte die lose Verbindung dazu, dass sowohl der Autopilot als auch die normale Nachlaufsteuerung des Frachtschiffs ausfielen. Während des Vorfalls stellte sich heraus, dass der Kapitän nicht mit der weiterhin funktionsfähigen Not-Kipphebelsteuerung vertraut war.

Eingeschränkte Kontrolle durch Motoren

Die Besatzung konnte schließlich eine eingeschränkte Kontrolle über das Schiff zurückgewinnen, indem sie die Motoren zur Steuerung nutzte. Mit dieser Methode drehte das Schiff um und steuerte zurück in Richtung Bridport. Rund acht Stunden nach dem Ausfall konnte der technische Fehler schließlich behoben werden.

Mängel bei der Einweisung festgestellt

Das ATSB wies im Zuge der Untersuchung auf erhebliche Mängel bei der Einführungsschulung hin. Konkret bemängelte die Behörde die unzureichende Ausbildung der Besatzung im Umgang mit den Backup-Steuerungssystemen an Bord des Frachtschiffs.

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