Chinesische Reederei plant wöchentliche Container-Schifffahrt durch die Arktis
Die chinesische Reederei Sealegend Shipping plant ab August einen wöchentlichen Containerdienst über die arktische Nordostpassage nach Europa. Die Route soll die Transportzeit verkürzen und die Emissionen im Vergleich zur Südroute halbieren.
Abkürzung durchs Eis? Hauptsache, die Teepunsch-Vorräte frieren an Bord nicht ein.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die chinesische Reederei Sealegend Shipping plant den ersten regelmäßigen wöchentlichen Containerdienst zwischen China und Europa über die Nordostpassage. Zwischen dem 12. August und dem 27. Oktober sind insgesamt acht Abfahrten mit sieben kleinen bis mittleren Schiffen vorgesehen. Der neue Dienst markiert einen Übergang von einzelnen Testfahrten hin zu einem regulären Linienbetrieb im Rahmen von Chinas "Polarer Seidenstraße".
Schnellere Verbindung und weniger Emissionen
Die in Ningbo-Zhoushan konsolidierte Ladung soll die europäischen Häfen Felixstowe, Rotterdam, Wilhelmshaven und Gdynia in etwa 20 bis 22 Tagen erreichen. Durch die Nutzung der nördlichen Route über das Nordpolarmeer werden im Vergleich zur traditionellen Südroute rund die Hälfte der Emissionen eingespart.
Entwicklung zur regulären Linienfahrt
Mit diesem Vorhaben unternimmt Sealegend Shipping den Schritt von einmaligen arktischen Demonstrationsfahrten hin zu einem geregelten Linienbetrieb. Das Projekt wird unter dem Konzept der chinesischen "Polarer Seidenstraße" durchgeführt.
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