Bundestag genehmigt Milliardenauftrag für vier neue Fregatten
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Kauf von vier U-Boot-Jagdfregatten bei Thyssenkrupp Marine Systems bewilligt. Der Auftrag im Wert von rund 6,3 Milliarden Euro ist der größte in der Geschichte des Unternehmens.
Vier neue Pötte für Milliarden. Solange sie schwimmen, ist ja alles in Butter.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat den Kauf von vier neuen U-Boot-Jagdfregatten des Typs MEKO A-200 DEU genehmigt. Der Auftrag an Thyssenkrupp Marine Systems hat einen Wert von rund 6,3 Milliarden Euro und beinhaltet eine Option auf vier weitere Schiffe. Es handelt sich um den größten Auftrag für Überwasserschiffe in der Geschichte des Herstellers. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 8. Juli 2026 die Beschaffung der vier Fregatten zur U-Boot-Bekämpfung beschlossen. Die Auslieferung des ersten Schiffes dieser neuen Klasse ist für das Jahr 2029 geplant.
Details zum Großauftrag
Das Vertragsvolumen von rund 6,3 Milliarden Euro markiert den historisch größten Auftrag für Überwasserschiffe für Thyssenkrupp Marine Systems. Neben den fest bestellten vier Einheiten umfasst die Vereinbarung eine Option auf den Bau von vier weiteren Fregatten.
Beteiligung von Saab
Das Unternehmen Saab übernimmt bei diesem Projekt eine zentrale Rolle. Saab wird die Kampfsysteme, Sensoren sowie Verbundstrukturen für die neue Schiffsklasse liefern und in diese integrieren.
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