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Kapitän von festgesetztem Schattenflotten-Tanker bleibt in Haft

Ein britisches Gericht hat den Kautionsantrag des Kapitäns der „Smyrtos“ abgelehnt. Dem 38-Jährigen drohen wegen des Transports von russischem Öl bis zu zehn Jahre Haft.

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Ein britisches Gericht hat am 16. Juli den Kautionsantrag des Kapitäns des staatenlosen Tankers „Smyrtos“ abgelehnt. Dem Mann wird vorgeworfen, verbotenes russisches Öl transportiert zu haben, weshalb ihm eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren droht. Der Prozess gegen den Verantwortlichen des ersten von Großbritannien festgesetzten Schattenflotten-Schiffs soll am 15. Dezember beginnen.

Festnahme im Ärmelkanal

Einsatzkräfte aus Großbritannien hatten den Tanker bereits am 14. Juni im Ärmelkanal geentert. An Bord des Schiffes befanden sich rund 98.000 Tonnen russisches Öl. Zum Zeitpunkt des Zugriffs führte das Schiff fälschlicherweise die Flagge Kameruns. Dem 38-jährigen Kapitän Ajay Pant droht nun ein Gerichtsverfahren.

Ein wegweisender Prozess

Der anstehende Prozess am 15. Dezember gilt als ein Präzedenzfall. Es soll geprüft werden, in welchem Maße Kapitäne von Schiffen der sogenannten Schattenflotte rechtlich für ihre Fracht und die Umgehung von Sanktionen verantwortlich gemacht werden können. Dem Angeklagten droht bei einer Verurteilung wegen der Lieferung von verbotenem russischen Öl eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren.

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05.09., 08:07 Uhr