Abbau des gestrandeten Frachters MSC Baltic III vor Neufundland gestartet
Bergungsteams haben mit der Zerlegung des Schiffswracks an der kanadischen Küste begonnen. Nahezu alle Container wurden bereits entfernt, doch die Arbeiten werden sich voraussichtlich über Jahre hinziehen.
Bergungsspezialisten des Unternehmens Resolve Marine haben mit dem Zerschneiden des Wracks der MSC Baltic III an ihrem abgelegenen Strandungsort an der Küste von Neufundland begonnen. Dabei wurden bereits Abschnitte des Wohnblocks sowie der Schornstein für das spätere Recycling angehoben und entfernt. Nach Berichten der kanadischen Küstenwache wurden bereits 471 der 472 Container von dem Schiff entfernt. Zudem wird derzeit ein Wasseraufbereitungssystem getestet, um die gefluteten Laderäume leerzupumpen.
Pläne für die Rumpfzerlegung
Das Bergungsteam plant, den Rumpf des Schiffes in zwei Hälften zu teilen. Die Bugsektion soll bis Ende Juli mithilfe von Kettenzügen an Land gezogen werden. Die Arbeiter bemühen sich um eine schnelle Abwicklung, um die Hauptarbeiten vor dem Einbruch des Winters abzuschließen.
Langfristige Sanierungsarbeiten
Die endgültige Sanierung der Unfallstelle an der Küste könnte sich nach aktuellen Schätzungen bis in das Jahr 2027 hinziehen.