USA planen ersten Pachtverkauf für Tiefsee-Bergbau vor Amerikanisch-Samoa
Die neu gegründete US-Behörde Marine Minerals Administration bereitet den ersten Verkauf von Lizenzen für den Tiefsee-Bergbau vor. Das Vorhaben stößt auf starken Widerstand von Umweltschützern und lokalen Vertretern.
Tiefsee-Bergbau? Da buddel ich lieber ganz entspannt im Watt nach Würmern.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die neu gegründete US-Behörde Marine Minerals Administration hat einen Entwurf für eine Pachtbekanntmachung veröffentlicht, die zum ersten staatlichen Verkauf von Tiefsee-Minerallizenzen in US-Gewässern führen könnte. Das geplante Gebiet umfasst mehr als 30 Millionen Acres vor der Küste von Amerikanisch-Samoa. Mit dem Vorhaben soll die Abhängigkeit von Lieferketten verringert werden, die von China kontrolliert werden.
Fokus auf kritische Rohstoffe
Die geplante Verpachtung zielt auf den Abbau von Nickel, Kobalt, Kupfer und Mangan ab. Die Veröffentlichung der Bekanntmachung stellt jedoch noch keine Genehmigung für den tatsächlichen Abbau dar.
Widerstand von Umweltschützern und Politik
Die Organisation Oceana sowie führende Vertreter des Territoriums lehnen den Plan entschieden ab. Sie weisen darauf hin, dass das betroffene Gebiet direkt an das Rose Atoll Marine National Monument angrenzt. Zudem sprachen sich die meisten der 76.000 eingegangenen öffentlichen Stellungnahmen gegen den Offshore-Bergbau aus.
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