Sueskanal statt Kap der Guten Hoffnung: Maersk verkürzt Fahrtzeiten deutlich
Die Reederei Maersk leitet ihren MECL-Dienst zwischen dem Nahen Osten, Indien und der US-Ostküste wieder durch den Sueskanal. Dadurch verkürzen sich die Fahrtzeiten je nach Richtung um bis zu zwei Wochen.
Sueskanal spart zwei Wochen Fahrtzeit. Da bleibt mehr Zeit für echten Ostfriesentee.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Reederei Maersk leitet ihren MECL-Dienst künftig wieder durch den Sueskanal statt um das Kap der Guten Hoffnung. Diese Änderung betrifft die Route zwischen dem Nahen Osten, Indien und der US-Ostküste. Durch die Rückkehr auf die kürzere Route verringern sich die Transportzeiten für Schiffe in beide Richtungen erheblich. Die Umstellung des ausschließlich von Maersk betriebenen MECL-Dienstes führt zu einer deutlichen Zeitersparnis. Bei Fahrten in westliche Richtung verkürzt sich die Transitzeit um etwa sieben Tage, während die Einsparung in östliche Richtung sogar bis zu 14 Tage im Vergleich zur Route um das Kap der Guten Hoffnung beträgt.
Erste Fahrten und neue Zwischenstopps
Die ersten Schiffe, die den Sueskanal im Rahmen dieser Umstellung wieder passieren werden, sind die "Maersk Denver" in westlicher Richtung sowie die "Maersk Chicago" in östlicher Richtung. Zudem wird ab August ein neuer Zwischenstopp in Jeddah aufgenommen.
Sicherheitslage bleibt entscheidend
Die Reederei betonte jedoch, dass die schrittweise Rückkehr in das Rote Meer weiterhin von den Sicherheitsbedingungen abhängt. Zuvor war es über einen Zeitraum von fast drei Jahren zu Umleitungen auf dieser Route gekommen.
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