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Rekordtemperaturen auf den Weltmeeren im Juni 2026

Die globalen Meeresoberflächentemperaturen haben im Juni 2026 neue Höchstwerte erreicht. Zudem waren in der ersten Jahreshälfte rund 82 Prozent der weltweiten Ozeane von marinen Hitzewellen betroffen.

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Die globalen Meeresoberflächentemperaturen haben im Juni 2026 neue Rekordwerte erreicht und die bisherigen Höchststände aus den Jahren 2023 und 2024 übertroffen. Zudem waren in der ersten Jahreshälfte rund 82 Prozent der weltweiten Ozeane von marinen Hitzewellen betroffen. Dies geht aus aktuellen Messdaten hervor, die unter anderem einen historischen Höchstwert für das Mittelmeer ausweisen.

Die durchschnittliche globale Meeresoberflächentemperatur lag im Juni 2026 bei 20,98 Grad Celsius. Damit wurden die in den Jahren 2023 und 2024 aufgestellten Rekorde gebrochen. Der Dienst Copernicus maß dabei am 21. Juni einen täglichen Spitzenwert von 20,86 Grad Celsius.

Ausmaß der marinen Hitzewellen

In der ersten Hälfte des Jahres waren etwa 82 Prozent der weltweiten Meeresoberfläche von marinen Hitzewellen betroffen. Dies stellt die zweitgrößte jemals aufgezeichnete Ausdehnung nach dem Jahr 2024 dar. Besonders stark betroffen war das Mittelmeer, das mit 24,3 Grad Celsius seinen wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen erlebte. Hitzewellenbedingungen traten dabei in fast dem gesamten Becken auf.

Prognose zu El Nino

Die Behörde NOAA erklärte am 11. Juni El Nino-Bedingungen. Es besteht eine Wahrscheinlichkeit von 63 Prozent für das Auftreten eines sehr starken Ereignisses im Zeitraum zwischen November und Januar.

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