Iran droht mit Ausweitung von Konflikt auf das Rote Meer
Der Iran warnt vor einer Ausweitung seiner Kampagne gegen globale Energiemärkte auf das Rote Meer. Eine Schließung der dortigen Seewege könnte die wichtigsten Öl-Exportkorridore der Region blockieren.
Der Iran hat vor einer Ausweitung seiner Kampagne gegen die globalen Energiemärkte von der Straße von Hormuz auf das Rote Meer gewarnt. Diese Ausweitung soll über die verbündeten Houthis erfolgen. Bei einer Fortsetzung der Eskalation droht zudem die Schließung der Meerenge Bab el-Mandeb. Der Iran droht damit, seine Aktivitäten gegen den globalen Energiemarkt auszuweiten. Ein Mitglied des Houthi-Politbüros erklärte, dass Bab el-Mandeb geschlossen wird, falls die Eskalation anhält.
Umleitung der Ölexporte
Aufgrund von Störungen in der Straße von Hormuz hat Saudi-Arabien bereits reagiert. Das Land hat mehr als 70 Prozent seiner Rohölexporte in den Hafen von Yanbu am Roten Meer umgeleitet. Im Juni erreichten die Öltransporte durch Bab el-Mandeb ein Volumen von 7,4 Millionen Barrel pro Tag, was etwa 7 Prozent der weltweiten Ölproduktion entspricht. Eine gleichzeitige Schließung beider Routen würde die zwei wichtigsten Ölexportkorridore der Region auf einmal blockieren.
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