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Griechenland blockiert EU-Sanktionen wegen arktischer LNG-Flotte

Athen fordert Ausnahmeregelungen für die Spezialschiffe der Reederei Dynagas. Die Blockade verzögert das gesamte 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland.

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Wenn Reeder kalte Füße kriegen, friert das ganze Sanktionspaket ein. — Rocky, Chefkolumnist
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Griechenland blockiert das vorgeschlagene 21. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland. Athen fordert Ausnahmeregelungen für eine Reederei, deren eisgängige Flüssigerdgastanker für ein russisches Projekt im Einsatz sind. Durch diese Haltung verzögert sich die Verabschiedung des gesamten Sanktionspakets.

Griechenland verlangt konkrete Ausnahmen für Dynagas, das Unternehmen von Reeder George Prokopiou. Die Flotte des Unternehmens umfasst fünf Arc7- und vier Arc4-Eisklasse-Flüssigerdgastanker (LNG-Carrier), die für das russische Yamal-LNG-Projekt im Einsatz sind.

Wirtschaftliche Existenzbedrohung als Argument

Athen argumentiert, dass die geplanten Beschränkungen das Unternehmen Dynagas ruinieren würden. Die hochspezialisierten Schiffe mit Eisklasse seien auf konventionellen Handelsrouten wirtschaftlich nicht rentabel einsetzbar.

Verzögerungen bei weiteren Maßnahmen

Der anhaltende Streit blockiert das gesamte 21. Sanktionspaket der EU. Dieses Paket richtet sich unter anderem auch gegen russische Banken sowie gegen den Preismechanismus für G7-Öl.

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