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Bund billigt Milliardenkauf neuer Fregatten für die Deutsche Marine

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Kauf von vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU für rund 6,3 Milliarden Euro freigegeben.

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Vier neue Fregatten für Milliarden? Hauptsache, die Kombüse taugt was. — Rocky, Chefkolumnist
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Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am 8. Juli die Beschaffung von vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU für die Deutsche Marine genehmigt. Das Beschaffungsvorhaben hat ein Volumen von rund 6,3 Milliarden Euro und beinhaltet eine feste Option auf vier weitere Schiffe. Die neuen Fregatten sollen primär für die U-Boot-Bekämpfung eingesetzt werden.

Mit dem Beschluss wird der größte Auftrag für Überwasserschiffe in der Geschichte des Herstellers TKMS besiegelt. Sollte die Option auf die vier zusätzlichen Schiffe gezogen werden, würde die Klasse auf insgesamt acht Einheiten anwachsen. Das neue Vorhaben ersetzt das im Juni abgebrochene F126-Programm, das aufgrund von Kosten- und Vertragspartnerproblemen eingestellt worden war.

Optimiert für die U-Boot-Jagd im Atlantik

Die Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU sind speziell für die Bekämpfung von U-Booten optimiert. Ihr Haupteinsatzbereich wird das Aufspüren russischer U-Boote im Atlantik sein.

Schnelle Auslieferung geplant

Die erste Auslieferung der neuen Schiffe ist für das Jahr 2029 geplant. Dies gilt nach europäischen Standards für den Kriegsschiffbau als ungewöhnlich schnell.

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