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USA prüfen längere Ausnahmen für ausländische Frachter im Küstenhandel

Die Trump-Administration erwägt, die Ausnahmen vom Jones-Act für ausländische Schiffe zu verlängern. Grund dafür sind die hohen Ölpreise infolge des Konflikts mit dem Iran.

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Die Trump-Administration erwägt eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen, die es Schiffen unter ausländischer Flagge erlauben, Güter zwischen US-Häfen zu transportieren. Diese Maßnahme wird vor dem Hintergrund des wiederaufflammenden Konflikts mit dem Iran geprüft, der den Rohölpreis bei etwa 80 Dollar pro Barrel hält. Eine Entscheidung darüber könnte bereits vor Ende Juli fallen.
Die bestehende Ausnahmeregelung wurde am 17. März für den Transport von Öl, Kraftstoffen und Düngemitteln erlassen und ist bis zum 16. August befristet. Eine Verlängerung könnte möglicherweise mit geografischen Einschränkungen verbunden sein.

Widerstand von maritimen Verbänden und Politikern

Maritime Gruppen und republikanische Verbündete, darunter Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson, äußern deutliche Kritik an den Plänen. Nach ihrer Auffassung untergräbt die Ausnahmeregelung den US-amerikanischen Schiffbau und gefährdet die nationale Sicherheit.

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05.09., 08:07 Uhr