USA prüfen längere Ausnahmen für ausländische Frachter im Küstenhandel
Die Trump-Administration erwägt, die Ausnahmen vom Jones-Act für ausländische Schiffe zu verlängern. Grund dafür sind die hohen Ölpreise infolge des Konflikts mit dem Iran.
Die Trump-Administration erwägt eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen, die es Schiffen unter ausländischer Flagge erlauben, Güter zwischen US-Häfen zu transportieren. Diese Maßnahme wird vor dem Hintergrund des wiederaufflammenden Konflikts mit dem Iran geprüft, der den Rohölpreis bei etwa 80 Dollar pro Barrel hält. Eine Entscheidung darüber könnte bereits vor Ende Juli fallen. Die bestehende Ausnahmeregelung wurde am 17. März für den Transport von Öl, Kraftstoffen und Düngemitteln erlassen und ist bis zum 16. August befristet. Eine Verlängerung könnte möglicherweise mit geografischen Einschränkungen verbunden sein.
Widerstand von maritimen Verbänden und Politikern
Maritime Gruppen und republikanische Verbündete, darunter Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson, äußern deutliche Kritik an den Plänen. Nach ihrer Auffassung untergräbt die Ausnahmeregelung den US-amerikanischen Schiffbau und gefährdet die nationale Sicherheit.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.