Das Unternehmen Delfin Midstream macht Fortschritte beim Bau eines zweiten schwimmenden LNG-Terminals vor der Küste von Louisiana. Siemens Energy liefert dafür Turbinen, während MidOcean Energy eine Beteiligung anstrebt.
Schwimmende Gasturbinen vor Louisiana. Hauptsache, der Tee bleibt auf dem Stövchen heiß.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Delfin Midstream treibt das Projekt für ein zweites schwimmendes Flüssigerdgasterminal vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana voran. Für das geplante Spezialschiff FLNG2 wurde Siemens Energy mit der Lieferung von vier Gasturbinen und Kompressoren beauftragt. Zudem hat MidOcean Energy Vereinbarungen über den Erwerb einer Beteiligung von bis zu 50 Prozent unterzeichnet. Das US-Unternehmen Delfin Midstream hat Siemens Energy eine beschränkte Freigabe für den Baubeginn von vier Gasturbinen des Typs SGT-750 sowie der dazugehörigen Kompressoren für das zweite schwimmende LNG-Terminal erteilt. Parallel dazu vereinbarte MidOcean Energy den Erwerb einer Eigenkapitalbeteiligung von bis zu 50 Prozent an dem Projekt. Diese Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Investitionsentscheidung, die im weiteren Verlauf dieses Jahres erwartet wird.
Baugleiches Design und Meilenstein für FLNG1
Das geplante Schiff mit einer Kapazität von 4,4 Millionen Tonnen LNG pro Jahr übernimmt das Design des ersten schwimmenden Terminals FLNG1. Für FLNG1 wurde Anfang Juni eine endgültige Investitionsentscheidung mit einem Volumen von rund 5 Milliarden US-Dollar getroffen. FLNG1 ist damit das erste Offshore-LNG-Exportterminal der USA.
Zukünftige Kapazitätserweiterung geplant
Das gesamte Projekt befindet sich rund 40 Meilen vor der Küste von Louisiana. Zusammen mit einem geplanten dritten Schiff könnte das Terminal in Zukunft jährlich bis zu 13,2 Millionen Tonnen Flüssigerdgas exportieren.
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