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US-Behörde NOAA ruft El Niño aus: Hohe Wahrscheinlichkeit für starkes Ereignis

Die Klimabehörde NOAA hat das Einsetzen des Wetterphänomens El Niño erklärt. Satellitendaten zeigen bereits steigende Meeresspiegel und warme Wassermassen vor Südamerika.

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Warmes Wasser im Pazifik? Hauptsache, der Tee bleibt heiß. — Rocky, Chefkolumnist
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Die US-Behörde NOAA hat das Wetterphänomen El Niño offiziell ausgerufen. Für den Zeitraum von November bis Januar wird die Wahrscheinlichkeit eines sehr starken Ereignisses mit Temperaturen von über 2,0 Grad Celsius im tropischen Pazifik auf 63 Prozent geschätzt.

Satellitendaten zeigen veränderte Meereswerte

Daten des Satelliten Sentinel-6 Michael Freilich belegen, dass der Meeresspiegel in der Nähe von Peru seit Anfang Juni mehr als sechs Zoll über dem Durchschnitt liegt. Zudem bewegt sich eine große Masse an warmem Wasser, die von NASA und ESA nachgewiesen wurde, in Richtung Südamerika.

Globale Erwärmung der Ozeane

Bereits im Mai befanden sich laut den Messungen 28 Prozent der weltweiten Ozeane im Zustand einer marinen Hitzewelle.

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05.09., 08:07 Uhr