USA prüfen Machbarkeit von Weltraumbahnhöfen auf dem Meer
Die US-Behörde Bureau of Ocean Energy Management prüft, ob in Bundesgewässern Infrastrukturen für Raketenstarts und -landungen entstehen könnten. Hierzu wurde eine offizielle Informationsanfrage gestartet.
Raketenstarts auf dem Meer? Hauptsache, die weichen den Krabbenkuttern aus.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die US-Behörde Bureau of Ocean Energy Management prüft die Errichtung von kommerziellen Weltraumbahnhöfen in den Bundesgewässern der Vereinigten Staaten. Hierzu wurde eine offizielle Informationsanfrage veröffentlicht, um Rückmeldungen aus der Industrie zu sammeln. Es ist der erste formelle Schritt dieser Art für die Nutzung des äußeren Festlandsockels. Das Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) hat eine offizielle Informationsanfrage (Request for Information, RFI) herausgegeben. Damit soll geklärt werden, ob in den US-amerikanischen Bundesgewässern Infrastrukturen für den kommerziellen Start, den Wiedereintritt und die Bergung von Raumfahrzeugen eingerichtet werden können. Die Anfrage wurde am 8. Juli im Federal Register veröffentlicht.
Die Frist für Stellungnahmen läuft über einen Zeitraum von 30 Tagen bis zum 7. August. Gesucht werden dabei technische, ökologische, betriebliche und sicherheitsrelevante Beiträge.
Umfang und regulatorische Anforderungen
Das BOEM verwaltet rund 3,2 Milliarden Acres des äußeren Festlandsockels (Outer Continental Shelf), der traditionell für die Offshore-Energiegewinnung genutzt wird. Jeder zukünftige Weltraumbahnhof auf See würde weiterhin eine Umweltprüfung sowie eine behördliche Genehmigung erfordern.
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