Südkoreanischer Eisbrecher erforscht neue Schifffahrtsrouten in der Arktis
Der südkoreanische Forschungs-Eisbrecher R/V Araon ist zu einer 83-tägigen Arktis-Expedition aufgebrochen. Ziel ist es, Daten über Eisveränderungen zu sammeln und bis 2030 eine regelmäßige Route nach Europa zu etablieren.
83 Tage im Eis? Da schmeckt der heiße Grog danach besonders gut.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Südkorea hat seine 17. Arktis-Expedition gestartet, um neue Schifffahrtsrouten zu kartieren und Eisveränderungen zu erforschen. Der Forschungs-Eisbrecher R/V Araon ist vom Hafen Gwangyang zu einer 83-tägigen Reise aufgebrochen. Diese Fahrt bildet die erste Feldkampagne des gemeinsamen Projekts SAFE-SEA. Die Route des Eisbrechers führt durch die Beringsee, die Ostsibirische See, die Tschuktschensee sowie das zentrale Nordpolarmeer. Das Projekt SAFE-SEA wird gemeinschaftlich vom Ministerium für Ozeane und Fischerei und dem Korea Polar Research Institute durchgeführt. Ziel dieser Kooperation ist der Aufbau hochauflösender Datensätze, um Veränderungen des arktischen Eises vorherzusagen und Navigationsszenarien für den nördlichen Seeweg zu erstellen.
Reguläre Route nach Europa bis 2030 geplant
Südkorea verfolgt mit der Expedition das langfristige Ziel, bis zum Jahr 2030 eine regelmäßige Arktis-Route nach Europa zu etablieren. Als ein erster praktischer Schritt ist noch in diesem Jahr eine Testfahrt mit einem Containerschiff geplant. Diese Pilotfahrt soll von Busan nach Rotterdam führen.
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