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Streik in norwegischer Offshore-Branche verursacht Millionenschäden

Der Arbeitskampf der Gewerkschaft SAFE legt Bohrinseln und Spezialschiffe lahm. Die wöchentlichen Kosten belaufen sich auf über 50 Millionen Dollar.

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Streik auf hoher See? Hauptsache, der Kaffee in der Kombüse bleibt heiß. — Rocky, Chefkolumnist
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Der Streik der norwegischen Gewerkschaft SAFE sorgt in der Offshore-Industrie für erhebliche finanzielle Einbußen. Nach Angaben von Offshore Norway belaufen sich die wöchentlichen Kosten des Arbeitskampfes auf über 500 Millionen NOK. Betroffen sind zahlreiche Bohrinseln und Spezialschiffe, die ihre Arbeiten vorübergehend einstellen mussten.

Hohe finanzielle Verluste und Produktionsausfälle

Der anhaltende Streik der Norwegian Union of Energy Workers (SAFE) belastet die norwegische Offshore-Branche massiv. Laut Offshore Norway kostet der Arbeitskampf wöchentlich mehr als 500 Millionen NOK, was umgerechnet etwa 51,2 Millionen Dollar entspricht. Durch den Streik mussten fünf mobile Bohrinseln, fünf feste Installationen, ein Well-Intervention-Schiff sowie vier IMR-Schiffe ihre Bohr- und Bohrlocharbeiten einstellen.

Auswirkungen auf die Fördermengen und Belegschaft

Es wird erwartet, dass die Produktionsverluste bis zum Ende der Woche 30 rund 120.000 Barrel Öläquivalent pro Tag erreichen werden. Die kombinierten Verluste in diesem Jahr belaufen sich bereits auf 2,4 Millionen boe, was einem Gegenwert von ungefähr 164 Millionen Dollar entspricht. Zudem hat der Arbeitskampf direkte Folgen für unbeteiligte Angestellte: Mehr als 400 Arbeiter, die nicht direkt an den Streikmaßnahmen beteiligt sind, wurden vorübergehend freigestellt.

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