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IMO zeichnet verunglückten norwegischen Rettungstaucher posthum aus

Der norwegische Rettungstaucher Adrian Willyson Brask ist von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation posthum für seinen mutigen Einsatz auf den Lofoten geehrt worden. Er verstarb im September 2025 bei dem Versuch, ein Kind aus einem gekenterten Schiff zu retten.

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Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation IMO hat einen norwegischen Rettungstaucher posthum mit dem Preis für außergewöhnliche Tapferkeit auf See für das Jahr 2026 ausgezeichnet. Der Mann verunglückte im September 2025 tödlich bei dem Versuch, ein Kind nach dem Kentern eines gecharterten Fischerbootes auf den Lofoten zu retten. Der Rat der IMO bestätigte die Auszeichnung auf seiner 137. Tagung.

Tragischer Rettungseinsatz im Nappstraumen

Bei dem Rettungsversuch begab sich Rettungstaucher und Erster Offizier Adrian Willyson Brask in die kalten und reißenden Gewässer des Nappstraumens. Er konnte schließlich nur noch bewusstlos geborgen werden; das vermisste Kind wurde nie gefunden.

Auswahl aus über 50 Nominierungen

Der Rat der IMO traf die Entscheidung für die Vergabe der Auszeichnung im Rahmen seiner 137. Tagung, nachdem zuvor mehr als 50 Nominierungen geprüft worden waren. Neben der posthumen Ehrung für Brask sprach die Organisation auch Lobende Erwähnungen aus. Diese gingen an Seemarschälle der philippinischen Küstenwache sowie an die Besatzung des Tankers Stena Immaculate.

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