Versicherungsprämien für Straße von Hormus steigen drastisch
Nach dem Zusammenbruch des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fast völlig zum Erliegen gekommen. Grund dafür sind drastisch gestiegene Versicherungsgebühren.
Nach dem Zusammenbruch des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran sind die Versicherungsprämien für Fahrten durch die Straße von Hormus drastisch gestiegen. Der sichtbare Schiffsverkehr durch die Meerenge ist dadurch nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Londoner Schiffshaftpflichtversicherer melden zudem deutlich weniger Anfragen für Kriegsrisiko-Angebote, da sich die Schiffseigner zurückziehen.
Enormer Anstieg der Versicherungsprämien
Die Prämien für die Durchfahrt haben sich massiv erhöht. Wie weltweit größter Makler Marsh berichtet, liegen die Prämien mittlerweile zwischen 2 und 6 Prozent des Schiffswerts. Vor dem Konflikt betrugen diese Gebühren lediglich einen Bruchteil eines Prozents.
Millionenkosten für eine einzige Durchfahrt
Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise die Versicherung eines Tankers im Wert von 100 Millionen US-Dollar für eine einzige Durchfahrt bis zu 6 Millionen US-Dollar kosten kann. Auf dem Höhepunkt des Konflikts wurden für einige Schiffe sogar bis zu 10 Prozent ihres Wertes verlangt.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
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Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
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Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
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