US-Gericht weist Klage gegen schwimmendes LNG-Terminal ab
Ein US-Berufungsgericht hat die Klage von Umweltschützern gegen das geplante schwimmende LNG-Terminal vor der Küste Louisianas abgewiesen. Damit ist eine weitere Hürde für das Milliardenprojekt genommen.
Schwimmendes Gaswerk darf gebaut werden. Hauptsache, mein Kutter hat Vorfahrt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Ein US-Berufungsgericht hat eine Klage von drei Umweltschutzgruppen gegen die Lizenz für das geplante schwimmende LNG-Exportterminal von Delfin LNG abgewiesen. Das Gericht entschied, dass den Gruppen die Klagebefugnis fehlt. Damit ist eine weitere Hürde für die erste schwimmende LNG-Exportanlage der USA genommen. Das US-Berufungsgericht für den fünften Bezirk wies die rechtliche Anfechtung gegen die Tiefwasserhafen-Lizenz der Maritimen Verwaltung für Delfin LNG ab. Die geplante Anlage soll etwa 40 Meilen vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana entstehen.
Milliardeninvestition und Produktionsstart
Delfin hat kürzlich eine finale Investitionsentscheidung von rund 5 Milliarden US-Dollar für sein erstes schwimmendes LNG-Schiff getroffen. Die Produktion soll voraussichtlich im Jahr 2030 beginnen. Nach dem vollständigen Ausbau wird die Kapazität der Anlage bei etwa 13,2 Millionen Tonnen pro Jahr liegen.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.